Artikel teilen! Sonntag, 14. September 2008: Heute nicht normal aufgestanden. Nachts um 3 Uhr ging in unserem Inn der Feueralarm ab und das gleich neben unserem ...
USA/Canada 2008
Heute nicht normal aufgestanden. Nachts um 3 Uhr ging in unserem Inn der Feueralarm ab und das gleich neben unserem Zimmer! Bärnu war innert Sekunden wach, währenddem Pat noch gemütlich weiterschlief. Nach einem kurzen Check im Gang kam Bärnu ins Zimmer zurück als Pat erwachte. Nach kurzer Lagebesprechung entschieden wir uns, das nötigste mitzunehmen und nach Draussen zu gehen. Dort trafen wir auf andere Leute. Rauch war keiner riechbar, jedoch war die Luft im Gang sehr dunstig. Etwas stimmte auf jeden Fall nicht. Als wir beim Verlassen des Zimmers den Teppichboden anschauten, fiel uns auf, dass sich eine Staubschicht abgelegt hatte. Im Freien wurden dann Pats Vermutung bestätigt: Irgend ein Idiot hatte wohl unberechtigt im Gang den Pulver-Feuerlöscher betätigt, was dann den Feueralarm auslöste. Von Feuer war auf jeden Fall nichts zu sehen. So waren wir gegen halb vier wieder im Zimmer und konnten weiterschlafen. Nun wurde der Wecker irrtümlicherweise (Kommunikationsproblem) nicht gestellt und wir schliefen bis 7.45 Uhr (late birds). Da unsere Wunschfähre im 440 km entfernten Nanaimo bereits um 12.55 Uhr fuhr, wollten wir möglichst bald losfahren. Um halb neun war es dann soweit. Pat fuhr den 1. grossen Teil bis Campbell River. Auf der verkehrsfreien Strasse kamen wir gut voran. Kurz vor dem Zwischenstopp erblickten wir noch ein Weisskopfseeadlerpaar. In Campbell River war dann wieder 6-Incher Zeit im Subway und Pat telefonierte in die Schweiz. Darauf fuhr Bärnu die restlichen 150 km auf dem grösseren Highway nach Nanaimo, wo wir zwar rechtzeitig eintrafen. Leider war aber die Fähre (es war Sonntag = viele Wochenendbesucher) ausverkauft und wir erhielten einen Platz auf der Zusatzfähre, welche bereits um 14.00 Uhr auslief. So verbrachten wir 45 Minuten im Departure Bay Nanaimo mit Kaffee trinken und einem kleinen Lunch. M 14.10 liefen wir dann bei schönstem Wetter Richtung Vancouver aus. Nach ca. 1 Stunde auf See konnten die ersten Gebäude des Downtowns aus der Ferne erkannt werden. Auch der Mt. Baker zeigte sich am Horizont. Nach einer ruhigen und gemütlichen Fahrt erreichten wir gegen 16.15 Uhr Horseshoe Bay in West Vancouver. Nun übernahm wieder Pat, der die Gegend von seinem Sprachaufenthalt noch gut kannte, das Steuer und führte Bärnu in den Lighthouse Park, zu seinem Homestay Home anno 2002, zu einem Westvancouver Beach, zum Prospect Point und zur English Bay im Stanley Park. Beim Prospect Point sahen wir 2 Kreuzfahrtliner ausfahren und einen Tanker einfahren. Zudem waren 2 Waschbären anwesend. Anschliessend liefen wir am Ufer des Stanley Parks Richtung English Bay und sahen um 19.00 Uhr einen sagenhaften Sonnenuntergang. Heute waren zudem, wie an schönen Sonntagen üblich, viele sportliche Leute auf dem Stanley Park Weg unterwegs (Inliner, Biker, Jogger). Als letztes mussten wir nun noch im Barclay Hotel an der Robson Street einchecken. Parking war wie halbwegs erwartet keiner vorhanden. Deshalb wurde nach längerem Suchen hinter der Robson kurzfristig illegal geparkt und dann zu einem Spezialpreis (10 $ pro Tag) die Garage des Empire Landmark Hotels genutzt. Der Check-In beim Hotel verlief auch problemlos. Pat hatte dieses Hotel vorgängig im Internet gebucht, da es an hervorragender Lage und im bezahlbaren Bereich liegt. Als die Parking Geschichte auch erledigt war und wir unser kleines aber feines Zimmer (leider ohne WIFI Access) bezogen hatten, gab es noch ein sehr gutes Gourmet Burger Dinner im Red Robin @ Robson Street. Bärnu bestellte zum 3. Mal in Serie Lachs, während Pat sich für einen Sautéd Mushroom Burger entschied. Zudem gabs unlimited French Fries und Getränke…;) Allerdings waren wir bald einmal satt. Zum Abschluss des Tages drehten wir eine Runde durch die Ausgangsstrasse an der Granville Street und zogen uns gegen 23.00 Uhr ins Hotel zurück. Wir hoffen auf eine ruhige Nacht!